Arbeit, die nicht jeder sieht
Erstes Lebenszeichen aus Ameland, hallo daheim!
Wir, das Vorteam, sind bereits auf der schönsten Insel der
Welt und hauchen dem riesigen Haus schonmal ein bisschen Leben ein. Jedes Jahr fahren ein paar Betreuer schon einen Tag früher
nach Ameland, um das Haus für unsere Bedürfnisse umzurüsten.
Wir verschieben
Tische, putzen durch, laden das Gepäck und Material aus dem LKW aus und räumen es in unser Haus wieder ein und bereiten die Küche vor. Außerdem hauchen zahlreiche Discolichter und zum Beispiel
der Spülplan dem großen Aufenthalts-raum Leben ein.
Es ist immer wieder etwas Besonderes im Vorteam zu sein. Spätestens, wenn man eine der beiden Fähren betritt, weiß man, dass es zu dem Ort geht, der für die meisten Betreuer und auch die Küche, schon das zweite Zuhause ist. Auf die Fähre, über den Hügel und schon ist man da. LKW ausräumen, rumräumen, Zimmerschilder basteln, Koffer auf die Zimmer, das Geschirr spülen und dann die Ruhe vor dem Sturm genießen!
Wir freuen uns schon, wenn die Räume hier morgen mit
Kinderlachen und Vorfreude gefüllt werden und beenden jetzt den Abend mit
Pommes!
Das war also der erste Bericht von unserem wunderbaren Vorteam. Ein immer sehr beliebter, aber auch anstrengender Job. Danke, dass ihr schon heute für uns geschuftet habt! :-)
Das LKW-Packen-Dilemma
Richtig geschuftet wurde allerdings auch schon gestern. Vielleicht haben Sie es bei der Kofferabgabe ja schon gesehen, ab 13 Uhr wurde unser Keller ausgeräumt, das Material sortiert und unter halbwegs regen- aber nicht sturmfesten Pavillions geparkt. Nachdem dann auch alle Koffer da waren, konnten wir uns eine gute Stunde Pause gönnen, bis der LKW kam und beladen werden wollte. In der Zwischenzeit mussten wir den Pavillion immer mal wieder am Davonfliegen hindern, wobei es auch zum ersten kleinen Unfall kam, als eine Stange nicht so wollte, wie wir. Aber kleine Schläge auf den Hinterkopf steigern ja bekanntlich das Denk-vermögen ;-) Allen Beteiligten geht es mittlerweile wieder gut.
Ein weiteres Problem ergab sich dann auch beim Beladen des LKWs. Die Hebebühne hat nach all den Koffern, Milchtüten, Wasserflaschen und Kartoffeln den Geist aufgegeben und wir standen kurz vor dem Super-GAU. Aber Hansi, unser Pack-weltmeister und LKW-Flüsterer, belebte den Brummi nach 45 Minuten wieder und es konnte doch noch alles verstaut werden.
Für die Hilfe am gestrigen Tage möchten wir uns herzlich bei Herbert, Rainer, Monika, Bernhard, Gisela und unseren LKW-Fahrern Heinrich, Hansi und Heiner bedanken. Ein weiterer Dank gilt den beiden Teilnehmerkindern Pauline und Elvis sowie der Lagerenkelin Klara, die auch kräftig mit angepackt haben. Zuletzt fangen unsere Herzen an zu bluten, wenn wir auch unserem Betreuer Can für seine Unterstützung danken möchten, der kurzfristig aufgrund seines Jobs doch nicht mit uns mitfahren kann :-( <3




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