Tage danach
Tage danach
Die Tage nach Ameland sind immer ganz eigen. Man ist schon froh, wieder im eigenen Bett zu schlafen und die vertraute Dusche zu haben, aber gleichzeitig zieht sich der Magen zusammen, weil dieses unverkennbare Gefühl bleibt, dass plötzlich etwas Elementares fehlt. Zwei Wochen absoluter Trubel, Teamwork, Lachen und Gemeinschaft hinterlassen im absolut positiven Sinne ihre Spuren. Jetzt auf den Wecker zu drücken und wieder ins normale Funktionieren im Alltag zu schalten, fühlt sich fast schon seltsam fremd und erschreckend leise an.
Schließlich bestand der Alltag der letzten Wochen aus völlig anderen Prioritäten: Schon beim Aufstehen direkt den Kopf einzuschalten, um sich zu fragen, für welchen VPN man sich heute einträgt, welche Action auf dem Tagesplan wartet und welche Überraschungen wohl die Tagesleitung parat hat. Schnell den Snack zwischendurch essen, um ja wohlgestärkt den Weg über die Dünen zum Strand anzutreten. Den Wind im Gesicht, den Sand in den Schuhen und das Meer direkt vor Augen. Und abends dann das legendäre Essen des Küchenteams zu genießen, sich kurz den Sand aus den Klamotten zu schütteln, um direkt bei der Disco mit den besten Freunden und dem ganzen Lager gepflegt zu eskalieren.
So oder so ähnlich sieht der Ameland-Alltag aus. Naja, eigentlich auch wieder ganz anders. Schließlich glich kein einziger Tag dem vorherigen. Ständig passierte etwas Neues, Unvorhergesehenes. Und das Ganze in einer Harmonie und Verbundenheit, wie man sie sonst kaum irgendwo findet. Ameland ist eben nicht nur ein Ort auf einer Karte, sondern ein Ort, an dem man Freunde fürs Leben findet. Die Zeit dieses Jahr war wirklich gespickt mit unendlicher guter Laune, purer Lebensfreude und der ganz besonderen Magie, die nur diese Insel und diese Truppe erzeugen können.
Danke für diese unvergesslichen zwei Wochen. Bis zum nächsten Mal!